Alle Jungforschenden des LFG in diesem Jahr mit Preisen prämiert!

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ haben 21 Schülerinnen und Schüler in neun Gruppen das LFG beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ vertreten.

Ausgerichtet wurde der zweitägige Wettbewerb am 24. und 25. Februar vom diesjährigen Patenunternehmen SRH University in Heidelberg, welches den Wettbewerb zuletzt vor zwei Jahren ausrichtete. Am ersten der beiden Veranstaltungstage haben die Schülerinnen und Schüler ihre Forschungsprojekte einer Fachjury vorgestellt, welche aus Vertreterinnen und Vertretern von Forschung, Industrie und Bildung bestand. Die Vorstellung für die Öffentlichkeit am zweiten Wettbewerbstag wurde von zahlreichen Menschen wie Eltern, LehrerInnen, MitschülerInnen und ehemaligen Teilnehmenden unserer Jugend-forscht-AG wahrgenommen.

Unsere Jungforscherinnen und Jungforscher haben auch in diesem Jahr wieder tolle Platzierungen und Preise ans LFG geholt: zwei dritte, zwei zweite und vier erste Plätze wurden von den Teilnehmenden erreicht, hinzu kamen noch zwei weitere Sonderpreise. Die jeweils ersten Plätze treten wie bereits im Regionalwettbewerb nach Altersklasse getrennt auf der nächsten Stufe an – dem jeweiligen Landeswettbewerb. Dieser findet für die ältere Sparte „Jugend forscht“ vom 25. bis 27. März 2026 in Aalen, für die jüngere Sparte „Jugend forscht junior“, die noch vorletztes Jahr „Schüler experimentieren“ hieß, am 7. und 8. Mai 2026 in Balingen statt.

Smart House

Im Fachgebiet Technik präsentierte Elias W. aus Klasse 6 sein „Smart House“. Elias hat ein Puppenhaus als Prototyp für ein Smart-House umgebaut, indem er mehrere Schaltungen eingebaut hat. Über verschiedene Sensoren und Aktoren wird veranschaulicht, welche Möglichkeiten in einem realen Haus nützlich und umsetzbar sind. Beispiele sind eine automatische Kühlung mit einem Ventilator bei zu hohen Temperaturen sowie das automatische Einschalten von Lichtern bei Dunkelheit. Für sein Projekt erhielt Elias als Sonderpreis einen Experimentierkasten von Kosmos.

GUI für Greifarm

Jan G. aus der Kursstufe 2 entwickelte im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit seinem Projekt „GUI für Greifarm“ ein Steuerungssystem für einen Roboter-Greifarm. Dieses nutzt eine intuitive grafische Benutzeroberfläche. Über die GUI können die einzelnen Achsen des Roboterarms präzise bewegt und Positionen verändert werden. Komplette Bewegungsabläufe lassen sich speichern und anschließend automatisch ausführen. Für sein Modell, welches Konstruktion und Programmierung miteinander verbindet, vergibt die Fachjury an Jan einen dritten Platz sowie als Sonderpreis ein Jahresabo der Zeitschrift c’t.

Energie erzeugen mit der Gaußkanone?!

„Energie erzeugen mit der Gaußkanone?!“ lautet der Titel des Projekts von Finny B., Jan H. und Jakob D. aus den Klassen 10 und 9. Mit diesem traten sie im Fachgebiet Physik an und untersuchten die Gaußkanone. Deren Aufbau besteht aus einer Reihe von Magnet- und Stahlkugeln. Fügt man eine zusätzliche Kugel hinzu, so wird die letzte Kugel der Reihe mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert. Durch Messungen der Geschwindigkeit mit zwei selbst gebauten Lichtschranken haben Jan, Jakob und Finny gezeigt, dass mit zunehmender Anzahl von Kaskaden die Geschwindigkeit der Kugeln steigt. Hierfür erhalten Jakob, Finny und Jan den dritten Platz und dürfen sich zusätzlich über Eintrittskarten zur Ausstellung „Saurier“ in den Reiss-Engelhorn-Museen freuen.

Größer, weiter, höher …

In einem weiteren Projekt im Fachgebiet Physik, diesmal in der Sparte Jugend forsch junior, suchten Florian M., Deban G. und Samira V. aus Klasse 6 in ihrem Projekt „Größer, weiter, höher …“ optimale Startbedingungen für Papierflieger. Deban, Samira und Florian bastelten zahlreiche Modelle von Papierfliegern aus unterschiedlichen Papierformaten und schossen diese unter standardisierten Bedingungen mit einer selbst konstruierten Abschussvorrichtung ab. Anschließend haben sie die Flugweite gemessen und ihre Messwerte ausgewertet. Es zeigte sich, dass ein Papierflieger aus dem Format DIN A4 insgesamt ziemlich gut abgeschnitten hat. Die Physikjury vergibt an Samira, Florian und Deban einen zweiten Platz und ebenfalls Eintrittskarten zur Ausstellung „Saurier“ in den Reiss-Engelhorn-Museen.

10-Liter-Dusche

Mit einem Projekt zur Nachhaltigkeit haben sich Philipp L. und Maxi B. aus Klasse 8 im Fachgebiet Arbeitswelt auseinandergesetzt. Um beim Duschen nicht so viel Wasser zu verbrauchen, konstruierten die beiden in ihrem Projekt „10-Liter-Dusche“ einen Prototypen einer Dusche, die mit 10 Litern Wasser auskommt. Dafür wird das Duschwasser in einem Kreislauf zurück in einen Vorrat gepumpt und kann wiederverwendet werden. Durch einen Temperatursensor wird die Wassertemperatur auf einem zuvor festgelegten Wert gehalten. Die Jury aus dem Fachgebiet Arbeitswelt würdigt den Einsatz von Maxi und Philipp mit einem zweiten Platz und zusätzlich erhalten beide als Sonderpreis einen Einkaufsgutschein von Bauhaus.

Baden im Bach – sind Reinigungsmittel umweltschädlich?

Ebenfalls einen Beitrag zum Umweltschutz haben Clara W., Nuria A. und Emma B. aus Klasse 6 mit ihrem Projekt „Baden im Bach – sind Reinigungsmittel umweltschädlich?“ im Fachgebiet Biologie geleistet. Nuria, Emma und Clara haben sich dafür interessiert, welchen Einfluss Menschen durch die Nutzung von Reinigungsmitteln auf die Umwelt haben. Hierfür haben sie verschiedene Pflanzen wie Efeu, Gras und Kresse gezüchtet und mit Leuchtbakterien gearbeitet. Für das strukturierte Vorgehen und eine passende Auswertung ihrer Versuchsreihen erhalten Emma, Clara und Nuria einen ersten Platz im Fachgebiet Biologie sowie den Sonderpreis des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Party-T-Shirts mit verschiedenen pH-Werten

Im Fachbereich Chemie haben Katharina D. und Jingyi S. aus den Klassen 6 und 7 „Party-T-Shirts mit verschiedenen pH-Werten“ hergestellt. Die beiden Jungforscherinnen haben farbige Extrakte aus 18 verschiedenen Pflanzen hergestellt und untersucht, welche Farben diese bei unterschiedlichen pH-Werten annehmen. Mit einigen dieser Extrakte wurden im Anschluss Baumwoll-T-Shirts eingefärbt. Durch Behandlung dieser mit Essig oder Natronlösung konnten diese T-Shirts immer wieder neu dekoriert werden. Hierfür erhalten Jingji und Katharina von der Chemie-Jury einen ersten Platz und dürfen sich zusätzlich noch über Eintrittskarten ins Planetarium Mannheim als Sonderpreis freuen.

Hochwassersimulationskiste

Moritz M., Robin K. und Sami B. aus Klasse 6 prägte die Erfahrung der Ahrtal-Katastrophe. Dies veranlasste sie, sich näher mit den Prozessen und Auswirkungen von Starkregenereignissen zu befassen. Um den Einfluss von verschiedenen Untergründen zu erforschen, bauten sie eine „Hochwassersimulationskiste“, um die Überschwemmungsgefahr im Experiment anschaulich abzubilden. Die Jury aus dem Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften war vom Engagement und der Eigenleistung von Robin, Sami und Moritz sehr beeindruckt. Für ihr tolles Projekt erhalten Sami, Moritz und Robin einen ersten Platz und zusätzlich einen Sonderpreis in Form eines Einkaufsgutscheins von Bauhaus.

Bundesgartenschau 2023 in Mannheim: Die nachhaltigste BUGA aller Zeiten! Was bleibt?

Tom S., Thomas H. und Vit W. aus der Kursstufe 2 beschäftigten sich auch in ihrem letzten Jahr an der Schule mit einem Projekt im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. „Bundesgartenschau 2023 in Mannheim: Die nachhaltigste BUGA aller Zeiten! Was bleibt?“ – so lautet der Titel des Projekts.

Hierzu analysierten Thomas, Vit und Tom die Vorarbeiten und die Durchführung der BUGA ganz genau und untersuchten, ob der von den Veranstaltern proklamierte Anspruch tatsächlich realisiert wurde. Vit, Tom und Thomas führten umfangreiche und vielseitige Untersuchungen durch, die von den Vorkommen von Vegetationstypen und Tierarten über klimatische Parameter bis hin zur Wahrnehmung der Bevölkerung reichten. Die Jury vergibt für diese tolle Leistung einen ersten Platz sowie als Sonderpreis ein Jahresabo der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“.

Lieber Tom, Thomas und Vit, wir danken euch für viele tolle Jahre in der Jugend-forscht-AG, hoffen, dass ihr uns mal wieder besuchen kommt und wünschen euch für eure weitere Zukunft alles Gute.

Zusätzlich zu den Erfolgen unserer Schülerinnen und Schüler war das LFG in diesem Jahr mit neun Projekten im Regionalwettbewerb Nordbaden vertreten und bekam so noch einen Schulpreis für engagierte Talentförderung. Insgesamt wurde in diesem Jahr vom LFG das 100. Projekt seit Beginn der Wettbewerbsdatenbank im Jahr 2011 eingereicht, was den Sponsorpool Baden-Württemberg dazu veranlasst hat, an das LFG einen neuen Sonderpreis für das 100. Projekt zu vergeben.

Wir danken an dieser Stelle allen Eltern für die Unterstützung ihrer Kinder zu Hause, beispielsweise für das Korrekturlesen der schriftlichen Arbeiten und dem Feedback zu den Vorträgen. Vielen Dank auch an alle Kolleginnen und Kollegen für Anregungen und Ideen und die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler. Ganz besonders stolz sind wir in diesem Jahr auf unsere Jungforscherinnen und Jungforscher, die sich ihre Neugier und ihre Freude über das ganze letzte Jahr hinweg nicht haben nehmen lassen, den Nachwuchs in der AG begeistern konnten und im diesjährigen Wettbewerb wieder einmal so toll abgeschnitten haben. Wir hoffen also, dass ihr der AG treu bleibt und im nächsten Jahr wieder mit einer cleveren Forschungsfrage oder Projektidee dabei seid. Euch allen einen herzlichen Glückwunsch für eure tolle Leistung!
Allen Erstplatzierten drücken wir für die beiden Landeswettbewerbe die Daumen.

D. Hoffmann

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