Am 15. und 16.12. durften wir in unseren eigenen Gruppen kooperative (Lern-)Spiele entwickeln, die wir am Ende auch spielten.
Am ersten Tag trafen wir uns im Klassenzimmer, bereiteten die Tische vor und ließen uns das Ziel und den Ablauf der zwei Tage erklären. Jetzt spielten wir in kleineren Gruppen, die wir zuvor ausgesucht hatten, kurze Spiele. Danach lernten wir den Unterschied zwischen kompetitiven und kooperativen Spielen: während man bei den ersten gegeneinander spielt, erreicht man bei kooperativen Spielen nur miteinander das gemeinsame Ziel. Nun bekam jede Gruppe ein paar Spieldinge wie Klammern, Murmeln und Plastiksteinchen, aus denen wir ein kooperatives Spiel entwickeln sollten. Nach ungefähr 15 Minuten stellte jede Gruppe ihr eigenes Spiel vor. Es waren lustige Spiele entstanden wie „Türme bauen“ oder „Ein Labyrinth durchqueren“. Nachdem alle Gruppen ihr Spiel vorgestellt hatten, gingen wir in die Planungen zu unseren eigentlichen Lern-Spielen über. Wir schrieben Materiallisten und überlegten uns, worum es in unserem Spiel gehen soll. Das war ein aufregender Tag gewesen, an dem wir gelernt hatten, in unseren Gruppen sich auf eine Idee zu einigen und anderen zuzuhören.
Am zweiten Tag starteten wir mit einem „Warm-up“. Bei diesem zeigte uns unsere Lehrerin einen Gegenstand. Zum Beispiel ein Lineal, Gummis oder eine Wäscheklammer. Dann hatten wir immer etwas Zeit, um uns in unserer Gruppe zu überlegen, was man alles mit diesem Gegenstand machen könnte, außer das, was man eigentlich damit macht. Danach durfte jede Gruppe eine Möglichkeit vorstellen. Als nächstes bekamen wir die Aufgabe ein Gerät zu erfinden, was im Alltag hilfreich ist. Nun war das Warm-up fertig und wir konnten mit dem Bau unsere Spiele beginnen. Das war dann etwas chaotisch, weil jeder irgendetwas noch brauchte, aber am Ende hat es dann doch geklappt. Die letzte Doppelstunde spielte dann jede Gruppe einmal jedes Spiel durch. So ging auch der zweite schöne Projekttag zu Ende und wir gingen nach Hause.
Janina M., 5e






